Projekt: Gesamtdeutsche Internetmauer

Natürlich ist es gut, dass die Mauer weg ist. Wer wagt heutzutage noch daran zu zweifeln. Aber das Prinzip ist einfach effektiv: Eine Mauer zum Schutz vor fast allem.

Wir hätten gerne eine Mauer, eine Internetmauer. Die Einflüsse so vieler und verschiedener Kulturen und Menschen überfordern den Einzelnen nur. Das Übermaß an Informationen bremst mehr aus, als das es hilft. Hier muss eine Lösung her, die Internetmauer.

Bei diesem Projekt ist es durchaus, auch über einen symbolischen Wert hinaus, hilfreich, wenn die Internetmauer, sozusagen haptisch gesehen, durch eine in der Wirklichkeit vorhandene Mauer unterstützt wird.

Der Mauer-Gedanke hat in Deutschland keine guten Ruf, aber man muss sich hier im klaren sein, dass wir weder das System ändern wollen, obwohl dies mit Hilfe einer Mauer sicherlich einfacher wäre, noch Deutschland trennen wollen. Wir wollen die gesamtdeutsche Internetmauer.

Man beachte dabei, wie unterschiedliche Interessen dabei Hand in Hand gehen können. Die einen finden es vielleicht seltsam, warum die Leute im Osten so gerne für wenig Geld arbeiten, die einen finden den lockeren Umgang der Franzosen mit Sex etwas schwierig und wieder andere haben es satt auf der Autobahn zwischen Autos zu stehen, welche mit Snowboards und Skiern beladen in Richtung Alpen unterwegs sind. Für jeden gibt es also was zu holen.

Was wir vorhaben ist, die gesamtdeutsche Internetmauer zu einem gesamtdeutschen Projekt zu erklären: Jeder packt einen Stein obendrauf. Gemeinsam packen wir das. Wir sind gesamtdeutsche Internetmauer.

Autor: Erik